Vereinsportrait

Der Kleingartenverein Bitburg e.V. blickt nun auf eine fast 35-jährige Geschichte zurück. Im Mai 1983 wurde der Verein im offiziell gegründet und im Vereinsregister eingetragen, nachdem bereits mehr zwei Jahre zuvor die Planungen über das Entstehen einer Kleingartenanlage am östlichen Standrand, in der Nähe des Sperberwäldchen, begonnen hatten.

Einige Hürden waren für die Stadt Bitburg bis zur Realisierung zu überwinden. Nachdem die Stadtratsfraktionen, nach reichlicher Überzeugungsarbeit des damaligen Bürgermeisters Theo Hallet, dem Bau zugestimmt hatten, begann der recht schwierige Grundstückserwerb. Schließlich konnte die Stadt Bitburg von verschiedenen Grundstückseigentümern eine Fläche von 1,6 ha erwerben, die kleingärtnerisch genutzt werden sollte. Anschließend begannen umfangreiche Tiefbaumaßnahmen, um das Gelände entsprechend der neuen Nutzung zu gestalten. Nach der Vereinsgründung, als deren erster Vorsitzender Franz Weber gewählt wurde, übergab die Stadt Bitburg das Gelände an den Kleingartenverein Bitburg e.V. Der Verein ist Generalpächter des gesamten Geländes und zahlt dafür eine Pacht an die Stadt Bitburg. Der Verein verwaltet das Gelände selbst und verpachtet die 43 Einzelgärten weiter.

Unmittelbar nach der Vereinsgründung trat der Kleingartenvereins Bitburg e.V. dem Landesverband Rheinland-Pfallz der Kleingärtner e.V. bei, der seinerseits Mitglied im Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. ist.

Innerhalb von zwei weiteren Jahren erfolgte der Bau vom einem Großteil der jetzt vorhandenen Gartenlauben. Die Gartenlauben haben fast alle das gleiche Grundmaß, sind jedoch individuell gestaltet.

Bereits im Sommer 1984 fand das erste Sommerfest statt. Im Jahr 1988 erhielt der Verein den seinerzeit erstmals durch die Kreisverwaltung Bitburg-Prüm ausgelobten Umweltpreis. Im Folgejahr errang die Gartenanlage im Landeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ den zweiten Platz und erzielte auf Bundesebene ebenfalls eine Auszeichnung.

Der Gartenanlage besteht aus 43 Kleingärten verschiedener Größen, von etwa 200 m2 bis 450 m2. Alle Parzellen sind mit Gartenlauben bebaut, wobei der überwiegende Teil eine Grundfläche von 30 m2 aufweist.

Die Kleingartenanlage ist Teil der städtischen Grünanlagen und für Besucher täglich geöffnet. Auf dem Gelände befindet sich ein gemütliches Vereinslokal mit einem Kinderspielplatz, Biergarten und Grillplatz, in dem Gäste willkommen sind. Der Rad- und Wanderweg aus der Stadt zum Kylltalradweg nach Erdorf und die Verbindung zum Nimstalradweg führt direkt an den Gärten und am Vereinslokal vorbei.

Neben den 43 aktiven Mitgliedern und deren Familienangehörigen gehören dem Verein noch mehr als 50 Fördermitglieder an.